DEUTSCHLAND

Die Krise ist noch lange nicht zu Ende

18. Juni 2009

Restrukturierung unter Volldampf: Starke Nachfrage nach operativer Managementunterstützung und Programmen zur Ergebnissteigerung

München, 18. Juni 2009: Die verstärkt in Deutschland agierende Top-Management-Beratung Alvarez & Marsal (A&M) sieht auf Deutschland einen „Krisen-Tsunami“ in einem seit Kriegsende nicht gekannten Ausmaß zukommen. „Die Krise ist leider noch lange nicht zu Ende. Jüngste Branchen- und Unternehmensanalysen haben ergeben, dass sich die Situation vieler Unternehmen im laufenden Jahr noch weiter verschärfen wird“, sagen übereinstimmend Dr. Walter Bickel, Geschäftsführer der international renommierten Beratungsgesellschaft und sein Kollege Dr. Nedim Cen, der als Co-Head zuständig für das Restrukturierungsgeschäft bei A&M ist.

Für Bickel war die Automobil-Zulieferindustrie nur der Anfang der Krise für mittelständische Unternehmen. Die Gründe, so der A&M-Manager weiter, seien bekannt: „Das sich weiter eintrübende konjunkturelle Umfeld geht einher mit einer noch zunehmend restriktiveren Kreditvergabe der Banken. Eine natürliche Folge ist der Anstieg der Kredit-Ausfallraten, der wiederum die Banken noch vorsichtiger agieren lässt.“ „Mit zunehmenden Problemen sieht sich auch die Private Equity Branche konfrontiert, deren Portfolios extrem unter Druck geraten sind“, ergänzt Cen. Die Nachfrage nach Kompetenz in Restrukturierungsfragen und operativer Managementunterstützung wird sich in den kommenden Monaten verstärken. Spezialisierte Beratungsgesellschaften, die sowohl im Bereich von Restrukturierung als auch von Performance Verbesserung agieren, werden gefragter denn je sein. Diese müssen auf die Entwicklung durch die Bereitstellung hochspezialisierter Manager mit Führungserfahrung und mit tiefen Funktions-, Branchen- und Kapitalmarkt-Know-how reagieren. Nur Berater, die dieses spezifische Angebot auch global bieten können, sind in der Lage, ihren Kunden den wichtigen und viel beschworenen „value add“ zu liefern. Dieser Mehrwert wird für krisengeschüttelte Unternehmen letztendlich zur Rettungsfrage.

Alvarez & Marsal ist einer der international führenden Anbieter im Bereich von Turnaround- und Sanierungsberatung sowie von Performance Verbesserung, Krisen- und Interimmanagement. Zwei der größten Aufträge sind derzeit die Abwicklung und Restrukturierung des Investmenthauses Lehman Brothers und der amerikanischen Sparkassengruppe Washington Mutual. Bryan Marsal (62), Mitbegründer von Alvarez & Marsal, wurde Ende September 2008 zum Chief Restructuring Officer (CRO) und zu Beginn des Jahres zum Chief Executive Officer (CEO) bei Lehman Brothers ernannt, nachdem Lehman in den USA Insolvenzantrag nach Chapter 11 gestellt hatte. Seither führt und koordiniert Alvarez & Marsal die Aktivitäten um Lehman weltweit. Die Dimension der Lehman-Insolvenz ist sechsmal so groß wie die bisher größte Einzelinsolvenz in den U.S.A. (Telekomkonzern WorldCom im Jahre 2002). A&M, seit 2006 mit eigenem Büro in München, konnte gerade im letzten halben Jahr auf dem deutschen Markt richtig Fuß fassen. „Wir sind angekommen. Die Unternehmen schätzen unseren globalen Ansatz und unsere solide Professionalität“, freut sich Bickel. Nicht nur im Bereich der Finanzdienstleister sieht sich Alvarez & Marsal gut aufgestellt. Dr. Walter Bickel und sein Kollege Dr. Nedim Cen verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Geschäft operativer sowie finanzieller Restrukturierung und Performance Verbesserung. Beide waren in Geschäftsführer- und Top-Executive Positionen tätig und arbeiteten sowohl für multinationale Konzerne als auch für mittelständische Unternehmen im Bereich der Automobil- und Zulieferindustrie, des Maschinenbaus, der Textil- und Konsumgüterindustrie sowie der IT-Branche. Bei den weiterhin zu erwartenden schwerwiegenden Unternehmenskrisen differenzieren Bickel und sein Kollege Cen zwischen zwei Fallgruppen: Zum einen den Unternehmen, die in massive Existenznöte geraten sind und bei denen eine klassische Sanierung im finanziellen und operativen Bereich erfolgen muss. Zum anderen sehen sie Unternehmen, die zur Überwindung der Verwerfungen auf der Marktseite noch aus eigener Kraft Vorsorge treffen können. Im Rahmen eines „Company Stability Program“ lässt sich durch Nutzung vorhandener Spielräume die nötige Airbag-Sicherung schaffen. „Es wird erwartet, dass die Beratung durch konkrete Übernahme von Managementverantwortung in die Pflicht genommen werden kann und, z. B. in der Funktion eines Chief Restructuring Officers (CRO), die Umsetzung nachhaltig stärkt“, so Cen. Dabei sei, auf Grund der komplexen Kapitalgeberstrukturen, „tiefes Corporate Finance Know-how gefragt.“ Ähnliches gelte für zu verordnende Stabilitätsprogramme, die zielsicher Reserven aus der GuV identifizieren und neue finanzielle Spielräume für die betroffenen Unternehmen eröffnen, ergänzt Bickel.

„In vielen Fällen wird es ums bloße Überleben gehen“, so die A&M Berater, die wieder die klassischen Tugenden und Fähigkeiten gefragt sehen, um Stabilität zu sichern. Dabei stehe die nachhaltige Umsetzung und professionelle Steuerung von auf die gesamte GuV- abzielenden Ergebnis-Verbesserungsprogrammen im Vordergrund. „Die professionelle Unterstützung des Managements in dieser völlig neuen Dimension von Krise wird zum Erfolgsfaktor, da auf das Management eine Flut von Aufgaben zukommt, die den Einsatz eines krisenerfahrenen Helfers überlebensnotwendig macht. Die Zeiten, in denen nur finanzielle Kosmetik betrieben wurde, sind vorbei. Die nachhaltige operative Sanierungsberatung ist angesagt.“ Für Bickel und Cen versteht es sich in diesem Kontext von selbst, dass internationale Beratung emphatisch agieren muss und auf nationale wie regionale Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen hat. Entscheidend für die Manager von Alvarez & Marsal ist, dass das „Company Stability Program“ unmittelbar Niederschlag in der nachhaltigen Verbesserung und Stabilisierung der GuV des zu beratenden Unternehmens findet und somit den direkten und dauerhaften Erfolg aus der Beratung für den Kunden garantiert.



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